Lukas Schmid

Bass

VITA

Der gebürtige Münchner Lukas Schmid begann im Kindesalter mit dem Singen bei den Münchner Chorbuben und als Kindersolist im Staatstheater am Gärtnerplatz, später in der Bayerischen Singakademie, eine Talentförderungseinrichtung des Bayerischen Musikrates, bei Hartmut Elbert. Nach der Auszeichnung mit dem Talentförderpreis der Stadt Germering im Jahre 2001, begann er 2002 das Studium in Operngesang und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Stephan Kohlenberg und nahm in dieser Zeit erfolgreich an Meisterkursen renommierter Sänger teil, wie beispielsweise bei Brigitte Fassbaender, Dietrich Fischer-Dieskau, Artur Korn, Harald Stamm, Julia Varady und Hilde Zadek.


2006 debütierte der junge Bass in der szenischen Uraufführung von Nikolaus Schapfels "Der kleine Prinz" am Badischen Staatstheater Karlsruhe, und wurde 2007 in das Karlsruher Opernstudio aufgenommen. In Folge war er als MASETTO ("Don Giovanni"), RIEDINGER ("Mathis der Maler"), SPRECHER ("Die Zauberflöte"), CUNO ("Der Freischütz") und MONTANO ("Otello") zu hören. Im Frühjahr 2008 erhielt Lukas Schmid ein Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung, und gastierte erstmals an der Oper Leipzig unter Riccardo Chailly.


Von der Spielzeit 2008/09 bis 2010/11 gehörte Lukas Schmid zum festen Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, wo er unter anderem die Rolle des ROCCO ("Fidelio"), BASILIO ("Barbier von Sevilla"), BARTOLO ("Hochzeit des Figaro"), ABIMELECH ("Samson"), LODOVICO ("Otello"), ROUCHER ("André Chenier"), ANGELOTTI ("Tosca") und HALY ("Italienerin in Algier") verkörperte. In Folge seines besonderen Interesses für zeitgenössische Musik war er u.a. an der Oper Frankfurt in Aulis Sallinens „Kullervo“ als TIERA, und am Staatstheater Braunschweig in der Uraufführung von Klaus Langs „der einfluss des menschen auf den mond“ als KÖCHIN zu erleben.


In den Inszenierungen "Otello" und "Das Land des Lächelns" des Badischen Staatstheaters war er für die Kampfszenenchoreographie verantwortlich.


Bei den Opernfestspielen in Sédières (Frankreich) gab er im Sommer 2011 sein äußerst erfolgreiches Rollendebut als OSMIN (Entführung aus dem Serail) und gastierte Anfang 2012 als 2. GRALSRITTER („Parsifal“) an der Opera de Lyon unter Kazushi Ono.


Die Spielzeiten 2012 bis 2015 gehörte Lukas Schmid zum Ensemble des Theaters Münster, wo er sich u.a. als SARASTRO („Zauberflöte“), FERRANDO („Trovatore“), ZUNIGA („Carmen“), MICHA („Verkaufte Braut“), RE DI SCOZIA („Ariodante“) und COLLINE („La Bohème“)präsentierte.


Bei den Domstufenfestspielen 2015 des Theater Erfurt sang er in der Produktion „Der Freischütz“ unter der Regie von Guy Montavon sowohl CUNO als auch EREMIT, 2016 unter der Regie von Jakob Peters-Messer in „Tosca“ den SAGRESTANO und SCIARRONE. Er war in Erfurt ebenfalls als COMMENDATORE in „Don Giovanni“ unter der Regie von Philipp Kochheim zu erleben.


Zur Spielzeiteröffnung 2015 des Theater Trier verkörperte Lukas Schmid in der Produktion „Fidelio“ unter der Regie von Tilman Knabe die Rolle des ROCCO. Nach der Produktion „Die Ausfüge des Hernn Broucek“ ist er in Trier derzeit in „Midsummer Night‘s Dream“ unter der Regie von Sam Brown als PETER QUINZ zu hören.